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Hatha Yoga

Hatha Yoga ist die klassische Yogaform, die sich im Abendland durchgesetzt hat. Eine ausgewogene Hatha-Einheit umfasst drei Teile:

  1. kurze Anfangsentspannung
  2. Asanas
  3. Schlussentspannung




Was macht man im Hatha-Yoga?

Hatha-Yoga hat einen ruhigen und einen bewegten Teil, es gibt Hatha-Yoga im Liegen, Sitzen, Knien, Hocken oder Stehen.

Anfangsentspannung

sie sorgt für das Ankommen im Hier und Jetzt, im Raum und im Körper. Sie sorgt für bewusstes Handeln, Aufmerksamkeit und Konzentration. Schluss mit der Hetze, ankommen.

‚Pranayama' = Atemtechniken

sie sorgen für eine optimale Sauerstoffversorgung im Blut. Es ist die Frischzellenkur für jede Zelle, das Gehirn wird regelrecht geflutet, erste Verspannungen lösen sich, Nervosität weicht. Ein paar Züge Vollatmung können die Anfangsentspannung ersetzen.

Mit etwas Übung im Pranayama können wir den Atem gezielt lenken, Kraft bündeln, Schmerz reduzieren, uns wärmen oder kühlen, die Verdauung anregen, schnell einschlafen, tief durchschlafen, Ärger wegatmen. Hier macht Übung den Meister!

Asanas = Körperübungen, Haltungen, Stellungen, Posen

Die Asanas sind größtenteils leicht zu erlernen und verlangen lediglich: konzentriertes Ausführen, korrekte Haltung und das bewusste Atmen. Viele Asanas werden erst durch das Halten der Stellung anspruchsvoll, z. B. bei der Standwaage.

Häufig sind ein gutes Gleichgewichtsgefühl und die Kraft der Tiefenmuskulatur gefragt - das macht die Asanas auch für alle Männer und Sportler überhaupt interessant, denn beides wird in gängigen Sportarten kaum trainiert!

Dazu kommt der Dehnungseffekt der Asanas: durchgedehnte Muskeln bleiben definiert, werden aber geschmeidig wie bei Raubkatzen. Nur geschmeidige Muskeln können 100 % Leistung liefern! Zudem sinkt das Verletzungsrisiko in den anderen Sportarten!

Im Yoga atmen wir gezielt in die Dehnung hinein. Beugt Muskelkater vor!

Und trotzdem: Asanas wie Hatha-Yoga überhaupt haben nichts mit Ehrgeiz zu tun.

Da die Asanas das Körperbewusstsein schulen, legen wir mehr Selbstvertrauen in unsere Bewegungen, entwickeln mehr Verständnis, Lust und Liebe im Umgang mit ihm.

Viele Asanas wirken über die eingenommene Körperhaltung auf unser Inneres. Der Baum stabilisiert, der Krieger macht furchtlos etc. Die Regelmäßigkeit machts!

Meditation = Schlussentspannung

Wir lassen unseren Geist auf Reisen gehen: die Gedanken folgen einfach den ruhig gesprochenen Worten, oder wir reisen auf dem Atemstrom durch unseren Körper. Der Kopf hat so keine Gelegenheit, sich mit dem Alltag zu befassen. Für 5-15 Minuten klinken wir uns dadurch völlig aus. Regelmäßig ausgeführt DAS MITTEL GEGEN STRESS und all seine Folgen: Meditation relaxt das vegetative Nervensystem total.


copyright 2007 yoganora